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 Flugkörperschnellboot P6146 S46 Fuchs
 

Bild 3: Letzte Fahrt S46-Fuchs - Der "FUCHS" mit 30 Knoten

Bild 2: der Fuchs bei kabbeliger See

P6146 S46 Fuchs



 Daten 
 
Informatives Kommandanten 
Taufe: 21.05.1973
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Ingeborg Künzel
Taufredner: KzS Künzel (Kdr. MFmStab 70)
Indienststellung: 17.10.1973
Kennung: P 6146
Rufzeichen: DRBF
Patenstadt: Traben-Trabach (1964 mit Fuchs)
Außer Dienst: 16.12.2002
Verbleib: Abgabe an Ägypten, dort als "6th October" (Pt. Nr. 602) i.D.
(1973 Einnahme der israelischen Vtgs-Linie auf dem Sinai,
jetzt auch Tag der ägyptischen Streitkräfte)
Klasse:

 

148Tiger

 

Kptlt. v. Krosigk, F-W. 07.1973 - 09.1975
Kptlt. Hoops, H. 10.1975 - 09.1977
Kptlt. Fielitz, J. 09.1977 - 09.1979
Kptlt. Horn, H.J. 10.1979 - 09.1981
Kptlt. Rupprecht, K. 10.1981 - 03.1984
Kptlt. Kühn, T. 04.1984 - 03.1986
Kptlt. Schwinghammer 04.1986 - 03.1988
Kptlt. Grundmann 04.1988 - 06.1990
unbesetzt 07.1990 - 09.1990
Kptlt. Curdes, C. 1019.90 - 07.1992
Kptlt. Meiert, G. 07.1992 - 12.1993
Kptlt. Wanning 12.1993 - 02.1994
OltzS Burchert, T. 02.1994 - 09.1995
Kptlt. Zikesch, C. 10.1995 - 09.1998
OltzS Stolle 10.1998 - 03.2001
Kptlt. Hagest 04.2001 - 12.2002
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Boot wechselte am 30.09.1998 zum 5. Schnellbootgeschwader, da am gleichen Tag das 3. Schnellbootgeschwader außer Dienst gestellt wurde.  

 

Tradition des Flugkörperschnellboot P6146 S46 Fuchs

Fregatte Fuchs                                                                          1678/79

-Kurbrandenburgische Flotte- Erbaut 1678/79 in Kolberg (Pommern)

Technische Daten: Länge 87 Fuß (ca. 27,3m), Breite 23 Fuß (ca. 7,22m)

Bewaffnung: 5 Sechspfünder - Kaliber 9,3 bis 9,8, 6 Dreipfünder, 1 Zweipfünder und 2 Einpfünder

Besatzung: 85 bis 100 Mann

Verbleib: Am 05.12.1682 bei der Insel Anholt im Kattegat gestrandet. 9 Mann der Besatzung konnten sich retten, 16 fanden den Seemannstod

Am 14.08.1680 ab Pillau Geschwader Beveren  gegen Spanien eingesetzt. Am 16.08.1680 wurde vor Ostende das spanische Schiff Carolus Secundus gekapert. Danach befand sich der Fuchs ebenso wie die Berlin beim Geschwader Reers in Westindien und ab Juni 1681 im Geschwader T.Alders nach Spanien. Am 30.09.1681 kämpfte die Fregatte bei Kap Saint-Vincent gegen 14 spanische Kriegsschiffe. Am 22.11.1682 erneut aus Pillau ausgelaufen, um vor Guinea holländische Schiffe aufzubringen

Kurbrandenburgische Flotte

 

 

 

 

 

 

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Fregatte Fuchs II                                                                      1683/84

Erbaut 1683/84 in Pillau (Ostpreussen) von G.C. Peckelhering (Baukosten 27.000 Gulden)

Technische Daten: Länge 90 Fuß, Breite 23 Fuß, Tiefe 11 Fuß

Bewaffnung: 14 Sechspfünder und 8 Dreipfünder

Besatzung: 100 Mann

Verbleib: Im September 1693 bei Santa Clara am Gabun-Fluß von einem französischen Kriegsschiff erobert. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur 27 Mann der Besatzung an Bord

Kurbrandenburgische Flotte

 

 

 

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Kanonenboot II. Klasse Fuchs                                               1905-1920            

Preußische Flotte

-- Typschiff Jäger, Schwesterschiffe Jäger, Crocodil, Hay, Scorpion, Sperber, Hyäne, Habicht, Pfeil, Natter, Schwalbe, Salamander, Wespe, Tiger und Wolf

Technische Daten: Tonnage 283 ts, Länge 41,2m, Breite 6,69m, Tiefgang 2,2m, Exp.-Maschine (Kessel) sowie Takelung als Dreimastschoner

Verbleib: Am17.06.1919 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, 1919/20 in Rendsburg abgewrackt

 

 

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Torpedoboot S 46                                                                      1889-1915  Kaiserliche Marine
In Dienst 2.11.89, am 11.4.1896 Kollision mit S 48 in der Jade, am 11.11.1910 umbenannt T 46, Minensuchboot,am 16.8.15 in der Ostsee durch Minentreffer gesunken

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Schnellboot S 46                                                                       1941-1943

Kriegsmarine

1941 in der 2. S-Flottille in der Ostsee, ab November 1941 bei der 8. S-Flottille (Nordnorwegen), ab Sommer 1942 wieder bei der 2. S-Flottille im Kanal; versenkt zusammen mit anderen Booten der 2. S-Fltl, darunter S 48, am 9.11.42 die brit. Frachter Fidelio (1843 BRT) und torpediert den Frachter Wandle (1482 BRT).  ab Januar 1943 bei der 1. S-Flottille im Schwarzen Meer. Am 11.9.43 durch sowj. Ilyushin-2-Jagdbomber südöstlich von Feodosija versenkt.

 

 

 

Schnellboot Fuchs P6066                                                           17.03.1959 - 13.07.1973

Bundesmarine

Das Schnellboot Fuchs gehörte nach seinem Stapellauf im Jahre 1958 zum 3. Schnellbootgeschwader in Flensburg.

Schnellboot der Typ-Klasse 140 in Dienst gestellt 17.03.1959, Stapellauf 20.12.1958  Fr. Lürssen Werft, Bremen-Vegesack

Technische Daten: Verdrängung 190t, Länge 42,5m, Breite 7,1m, Tiefgang 2,2m, 4 Dieselmotoren MB Typ 518 B V 20,12000 PS, 4 Wellen, 4 Festpropeller, Marschgeschwindigkeit 36kn, Höchstgeschwindigkeit 43,5kn, Besatzung 39 Mann

Bewaffnung: 4 Torpedorohre (DM 2 A 1), 2 x 40cm Bofors, 4 Wasserbombengestelle und 2 Minenbahnen (wahlweise gegen hintere T.-Rohre)

Verbleib: 13.07.1973 Außerdienststellung, im Marinearsenal Kiel aufgelegt und am 03.06.1978 an die Eberhard-Werft in Arnis verkauft

 

 

 

 

 

 

 


Quellen: Manfred H. Franzke UNITEC-Medienvertrieb - S-46, Bild 3: P.M.Sündermann, Wappen Sammlung U.Haberland, Bundesarchiv, Festschriften 5.SG, Bild 2:  PIZ Marine

                                                                                                                        .:  :. 
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