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 Zeitungsbericht über die Rettung von 27 Schiffbrüchigen eine gekenterten Schiffes

 Schnellboot P6090 Pinguin
 

1 Bild P6090 Pinguin
in Dienst 04.07.1960 - außer Dienst 14.12.1972 

2.Bild       P6090 Pinguin 



 Daten 
 
Interessantes

Kommandanten 

Taufe: 04.07.1960
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Ingeborg Krüder
(Witwe d. gef. Kdt. Hilfskreuzer Pinguin)
Taufredner: KzS Beucke
Indienststellung: 28.03.1961
Kennung: P 6090
Rufzeichen: DBTW
Patenstadt:
Außer Dienst: 14.12.1972
Verbleib: Abgabe an Türkei, dort als Kilie i.D.
Klasse: 140-Jaguar
.
OltzS Hahn 11.60 - 01.61
Kptlt. Mantey 02.61 - 12.62
LtzS Hage, R. 12.62 - 09.63
OltzS Zellner 10.63 - 09.65
OltzS Dachs 10.65 - 09.68
OltzS Schmalz 10.68 - 09.71
OltzS Braun 10.71 - 11.71 (ab Wechsel Kdt. Iltis)
OltzS Feldhoff 11.71 - 12.72 (vorher Kdt. Iltis)
...

Der Pinguin wurde als letztes Boot der 140er Klasse in Dienst gestellt. 1970 kollidierte er mit dem Alk. Am 24.11.1971 kam das Boot zum 3.SG .


Das Boot wurde noch von 12.04.1973 bis 07.12.1973 als BWB 6090 bei der Erprobungsstelle 73 des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung eingesetzt. Im Rahmen der NATO-Hilfe wurde der Pinguin am 15.08.1975 an die Türkische Marine übergeben, und fuhr dort unter dem Namen P 336 Kilie.

Tradition des Schnellbootes Pinguin
Torpedoboot S 58 (1892-1915) 
In Dienst 3.5.1892, am 4.9.1914 umbenannt T 58, Minensuchboot,am 8.8.15 in der Ostsee durch Minentreffer gesunken (zus. mit T 52)

 

Kaiserliche Marine   

  

Schnellboot S 58 (1941-1945)
Immer in der 3. SFltl. 1940 Nordsee/Kanal; versenkt am 15.12.40 den dän. Frachter N.C.Monberg (2301 BRT) aus einem brit. Küstenkonvoi. Am 23./24.12. zusammen mit S 54, S 56, S 57 und S 59 Angriff auf brit. Schiffe in der Themsemündung. Im Sommer 1941 in der Ostsee; versenkt am 28.7. zusammen mit S 54, S 55, S 57 und S 59 den sowj. Eisbrecher Lachplesis im Artilleriegefecht, am 2.8.41 zusammen mit S 55 erfolgloser Angriff auf sowj. Zerstörer Artem, versenkt am 17.8.41 ein sowj. Wachboot und am 19.8.41 das sowj. Minensuchboot T-51 Pirmunas. Ab Dezember 1941 im Mittelmeer. Am 14.6.42 zusammen mit S 54, S 55, S 56, S 59 und S 60 Angriff auf den brit. Malta-Konvoi VIGOROUS. Versenkt am 21.6.42 vor Tobruk den brit. Minensucher Parktown im Nahgefecht. Versenkt am 7.1.43 vor Bone den brit U-Jäger Horatio. Am 10.1.1945 Strandung auf Insel Unie / Adria (Kompaßfehler) zusammen mit S 33 und S 60, am 17.1.45 selbst zerstört

Kriegsmarine

 

 

 

 

Hilfskreuzer "Pinguin" 1940 - 1941

     Kriegsmarine

  Stapellauf 1936 als Kandelfels der Hansa Reederei
PINGUIN     1940-1941
Das Vorschiff des Hilfskreuzers.
Unmittelbar vor der Brücke stehen hinter den Tarnblenden die schweren Geschütze.

PINGUIN
     1940-1941
Das Achterschiff des Hilfskreuzers.
Zur Tarnung in heimischen Gewässern trägt das Schiff am Schornstein ein Erkennungszeichen für Sperrbrecher

PINGUIN     1940-1941
Als griechisches Handelsschiff KASSOS getarnt hat der Hilfskreuzer ein deutsches U-Boot versorgt.

Es wurden 28 Handelsschiffe mit insgesamt 136.642 BRT versenkt oder als Prise eingebracht. Am 08.05.1941 bei den Seychellen auf der Position 03°30' N / 57°48' O das Artilleriegefecht mit dem britischen Kreuzer H.M.S. CORNWALL aufgenommen und nach Treffern in die Minenlast mit 130 Minen in der Luke 5 zur Explosion gebracht und gesunken. Von der Besatzung des Hilfskreuzers konnten noch 60 Mann und von den Gefangen 23 Mann vom britischen Kreuzer gerettet werden.
15.01.1941 kaperte der deutsche Hilfskreuzer "Pinguin" in der Antarktis drei norwegische Walkochereien und elf Fangboote mit zusammen 39 000 Bruttoregistertonnen.

Stapellauf 1936 als Kandelfels , Indienststellung 15.06.1940 als Pinguin (HSK 5) Ausgelaufen aus Gotenhafen in das Operationsgebiet Indischer Ozean, Antarktisund den Randgebieten Australiens.

Bauwerft AG Weser Bremen Umbau 1940 Deschimag
Länge 155 m ü.A. / 148 m
Breite 18,7 m
Tiefgang 8,7 m
Tonnage 7.766 BRT / 17.600 ts
Geschwindigkeit 17 kn
Besatzung 345 Mann
Bewaffnung 6 x 15 cm-Geschütze
1 x 7,5 cm-Geschütz
2 x 3,7 cm-Flak
4 x 2 cm-Flak
4 x 53,3 cm-Torpedorohre
1 Bordflugzeug Arado Ar 196 A-1

Kommandant des Hilfskreuzer Pinguin
Kpt.z.S. Ernst-Felix Krüder
Träger des Ritterkreuz mit Eichenlaub

 

 

Verbleib 08.05.1941 durch britischen Schweren Kreuzer Cornwall versenkt worden auf 03°30' Nord / 57°48' Ost
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tradition des Namens Pinguin wurde durch die Schnellboote P6090 Pinguin Klasse 140 und P6158 S58 Pinguin Klasse 148 fortgeführt.


    Bundesmarine
   
 

Quellen: Bundesarchiv, Geschwadergeschichte 5.SG, Hendrik Killi "Die Schnellboote der Bundesmarine" Mittler Verlag, 1.Bild : PIZ Marine, Bilder Kandelfels und Hilfskreuzer Pinguin von Herrn Peter Kiehlmann,  2. Bild und Daten Chronik 5.Schnellbootgeschwader, Erlaubnis zur Veröffentlichung von:  Konteradmiral Lange, Kommandeur 5.SG  von 1995  - 1996 Stellv. Inspekteur der Marine (Stand 04.2010) , Freundeskreis-Schnellboote-Korvetten.

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