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 Schnellboot P6088 Elster
 

          Schnellboot P6088 Elster im Vordergrund

  

   P 6088 Elster

P 6088 Elster in der Formation Victor

 


 Daten 
 
Informatives Kommandanten 
Taufe: 26.03.1960
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Luise-Charlotte Hartmann
Taufredner: Kpt zS Hartmann (Kdr MAusbReg)
Indienststellung: 08.07.1960
Kennung: P 6088
Rufzeichen: DBTR
Patenstadt: Worms (1969)
Außer Dienst: 19.07.1974
Verbleib: Verkauf an die Eberhard-Werft, Arnis
Klasse: 140-Jaguar
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Kptlt. Werner, A. 06.60 - 09.61
OltzS Strebe 10.61 - 06.63
OltzS von Blanc 07.63 - 09.64
OltzS Höpfner 10.64 - 09.65
OltzS Kier 10.65 - 09.68
OltzS Frank 10.68 - 09.71
OltzS Leip 10.71 - 03.74
Kptlt. Overdüyn 04.74 - 07.74
Die Elster hatte im Februar 1974 eine schwere Kollision mit Schnellboot Dommel. Am 19.07.1974 wurde die Elster außer Dienst gestellt und ausgesondert. Die Elster verblieb zunächst als Auflieger beim Marinearsenal Kiel, bis sie am 07.01.1978 über die VEBEG an die Eberhard-Werft nach Arnis verkauft wurde.

Tradition des Schnellbootes Elster
SM Torpedoboot S 54                   Kaiserliche Marine
Stapellauf 30.01.1890 in Dienst am 20.08.1890, 152 Tonnen, Geschwindigkeit 21,5 Knoten, Besatzung 16 Mann, Bewaffnung 1x5cm, 3 Torpedorohre 35cm,am 11.11.1910 umbenannt T 54, Minensuchboot, Verbleib: Am 06.10.1917 in der Ostsee nach Minentreffer auf Position 57''38'Nord/21''36'Ost gesunken    
SM Torpedoboot S 54     Kaiserliche Marine
Stapellauf 11.10.1915 in Dienst am 30.01.1916, 1170 Tonnen, Geschwindigkeit 35,1 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später 3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen, Teilnahme Skagerrakschlacht 31.5./1.6.1916, Verbleib: Ab 22.11.1918 in Scapa Flow, am 21.06.1919 bei selbst versenkt und im Jahre 1925 abgebrochen.    
Schnellboot S 54     Kriegsmarine
Stapellauf 1940 in Dienst am 09.08.1940, 102 Tonnen, Geschwindigkeit 39 Knoten, Besatzung 24 Mann, Bewaffnung 1x2cm, 2 Torpedorohre 53,3cm, 8 MG´s. 

1940 in der 1. SFltl; torpediert am 5.9.40 den brit. Frachter Ewell (1350 BRT). Ab Oktober 1940 in der 3. SFltl; am 23./24.12. zusammen mit S 56, S 57, S 58 und S 59 Angriff auf brit. Schiffe in der Themsemündung. Ab Sommer 1941 in der Ostsee, versenkt am 28.7. zusammen mit S 55, S 57, S 58 und S 59 den sowj. Eisbrecher Lachplesis im Artilleriegefecht, versenkt am 27.7.41 in der Ostsee den sowj. Zerstörer Smelyi. Ab Dezember 1941 im Mittelmeer. Am 14.6.42 zusammen mit S 55, S 56, S 58, S 59 und S 60 Angriff auf den brit. Malta-Konvoi VIGOROUS. Legt am 9.9.43 vor Tarent Minen, auf denen am 10.9.43 der brit. Minenkreuzer Abdiel sinkt, versenkt am 11.9.43 den it. Zerstörer Quintinio Sella und kapert den ital. Transporter Leopardi (4572 BRT).

Verbleib: Am 22.4.44 bei Einsatz im Mittelmeer durch Minentreffer bei Kephalonia (Ionische Inseln) schwer beschädigt;, außer Dienst am 08.08.1944 weil Reparatur nicht lohnt. In Saloniki/ Griechenland am 31.10.1944 selbst versenkt.

   

 

 

 

 

 

 

Die Tradition des Namens Elster wurde durch die Schnellboote P6088 Elster Klasse 140 und P6154 S54 Elster Klasse 148 fortgeführt.


    Bundesmarine
   
 

Quellen: Bundesarchiv, Bilder Haberland, Bildstelle der Marine, Wappen Sammlung U.Haberland und gezeichnet F.Haberland, Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg, Berlin,Bonn, 5.SG-Geschwaderinformationen

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