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 Schnellboot P6087 Häher
 


Schnellboot P6087 Häher

                          Schnellboot P6087 Häher                  (Bild Nr.:2)



 Daten 
 
Informatives Kommandanten 
Taufe: 09.01.1960
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Helene Wirmer
Taufredner: MinDir Wirmer (AbtLtr. VR)
Indienststellung: 05.04.1960
Kennung: P 6087
Rufzeichen: DBTQ
Patenstadt:
Außer Dienst: 15.02.1974
Verbleib: Abgabe an die Türkei, dort als Mizrak i.D.
Klasse: 140-Jaguar
 

 

Kptlt. Livonius 01.60 - 07.61
Kptlt. Liebig, G. 08.61 - 06.62
Kptlt. Laude 07.62 - 09.64
OltzS Christians, G. 10.64 - 09.66
Kptlt. Ciliax, O. 10.66 - 11.68
OltzS von Braunmühl 12.68 - 09.71
OltzS Dame 10.71 - 12.73
Kptlt. Eichhorst 12.73 - 02.74
    
.
Mit Außerdienststellung der Häher am 15.02.1974 begann man die Boote der Klasse 140 gegen die der Klasse 148 Tiger auszutauschen. Der Häher wurde ausgesondert und am 11.12.1975 an die Türkei abgegeben, wo man ihn als Mizrak (P333) in die Flotte einreihte.

Tradition des Schnellbootes Häher
SM Torpedoboot S 51                   Kaiserliche Marine
Stapellauf 28.11.1889 in Dienst am 12.09.1890, 152 Tonnen, Geschwindigkeit 21,5 Knoten, Besatzung 16 Mann, Bewaffnung 1x5cm, 3 Torpedorohre 35cm,am 11.11.1910 umbenannt T 51, Minensuchboot.  Verbleib: Am 29.05.1915 in der Ostsee nach Minentreffer auf Position 55''03'Nord/16''12Ost gesunken    
SM Torpedoboot S 51     Kaiserliche Marine
Stapellauf 29.04.1915 in Dienst am 07.09.1915, 1074 Tonnen, Geschwindigkeit 36,6 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später 3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen,Teilnahme Skagerrakschlacht 31.5./1.6.1916, Verbleib: Ab 22.11.1918 in Scapa Flow, am 21.06.1919 bei Selbstversenkungsversuch gestrandet und im Jahre 1922 abgebrochen.    
Schnellboot S 51     Kriegsmarine
Stapellauf 1941 in Dienst am 08.08.1941, 112 Tonnen, Geschwindigkeit 41 Knoten, Besatzung 24 Mann, Bewaffnung 1x2cm, 2 Torpedorohre 53,3cm, 8 MG´s. Verbleib: Bei Einsatz im Schwarzem Meer am 20.08.1944 Kollision. Vor Varna  auf Position 43''11'Nord/27''57'Ost selbst versenkt.

Ab Sommer 1941 in der 4. S-Flottille. Versenkt am 17.9.41 den brit. Frachter Teddington (4762 BRT), torpediert am 24.11.41 den brit. Frachter Blairnevis (4155 BRT) und versenkt am 28.11.41 den brit. Frachter Teddington (2848 BRT). Ab 1942 bei der 1. S-Fltl im Schwarzen Meer; Am 5./6.10.43 zusammen mit S 45 und S 52 erfolgloser Angriff auf 3 sowj Zerstörer, die später von Stukas versenkt werden. Am 29.08.1944 zusammen mit S 45, S 47 und S 49 vor Varna / Bulgarien nach vorangegangener Beschädigung durch sowj. Luftangriffe selbst versenkt.

   

 

 

 

Die Tradition des Namens Häher wurde durch die Schnellboote P6087 Häher Klasse 140 und P6151 S51 Häher Klasse 148 fortgeführt.

    Bundesmarine
   
 

Quellen: Bundesarchiv, Wappen Sammlung U.Haberland und gezeichnet F.Haberland, ,Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg, Berlin,Bonn,5.SG-Geschwaderinformationen Bild: PIZ Marine, Bild Nr.: 2 aus  Chronik 5.Schnellbootgeschwader, Erlaubnis zur Veröffentlichung von:  Konteradmiral Lange, Kommandeur 5.SG  von 1995  - 1996 Stellv. Inspekteur der Marine (Stand 05.2010) , Freundeskreis-Schnellboote-Korvetten.

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