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hier in : Schnellboot
P6086 Pelikan |
| Schnellboot
P6086 Pelikan |
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Schnellboot Pelikan noch im weißer Anstrich
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Bild
1: P6086 Pelikan |
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Bild 2:
P 6086 Pelikan mit veränderten Antennenaufbau
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Funkspruch Außerdienststellung P6086 Pelikan vom
31.05.1974
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| Daten |
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| Interessantes |
Kommandanten |
| Taufe
| 12.12.1959 |
| Bauwerft:
| Kröger |
| Taufpatin:
| Frau Erasmine Matzen |
| Taufredner:
| FKpt. Matzen |
| Indienststellung:
| 30.03.1960 |
| Kennung:
| P 6086 |
| Rufzeichen:
| DBTP |
| Patenstadt:
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| Außer
Dienst:
| 31.05.1974 |
| Verbleib:
| Abgabe an die Türkei,
dort als Firtina i.D. |
| Klasse:
| Jaguar 140 |
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| Kptlt. Buddecke
| 03.60 - 05.60 |
| OltzS Liebig, G.
| 06.60 - 07.61 |
| OltzS Strebe
| 08.71 - 09.61 |
| OltzS Laude
| 10.61 - 06.62 |
| Kptlt. Arndt, J.
| 07.62 - 10.62 |
| Kptlt. Sehringer
| 10.62 - 09.63 |
| OltzS Müller, H-D.
| 10.63 - 12.66 |
| OltzS Kämpf
| 01.67 - 09.69 |
| OltzS Dziambor
| 10.69 - 03.72 |
| Kptlt. Eichhorst
| 04.72 - 12.73 |
| Kptlt. Oelrich
| 12.73 - 05.74 |
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Schnellboot „Pelikan“ wurde zur
Erprobung neuer Radar- und Antiradarsysteme abgestellt und zeitweise
mit
einem überdimensionierten Feuerleitradar , wie es auf Zerstörern zum
Einsatz kommt, ausgestattet. Damit waren die Trefferergebnisse der Flak
hervorragend, jedoch wirkte das Boot instabil und toplasttig .
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Das Schwalbenschwanzschnellboot P6086 Pelikan
im 5.SG |
Schnellboot P6086 Pelikan mit
Schwalbenschwanzheck
Bilder: (c) Klaus Hansen auf P6086 Pelikan
ca.1962 in Kiel
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Das Schwalbenschwanz -
Heck
Mit den beiden
Schnellbooten Geier und Pelikan wurden Versuche
durchgeführt um die Radarrückstrahlung zu
mindern. Schnellboot Pelikan wurde dazu vom 01.8.61 bis 22.4.1964 der MUWS
(Marineunterwasserwaffenschule) Flensburg für diese Erprobungen unterstellt.
Die beiden S-Boote erhielten
einen speziellen Kunststoffüberzug, teilweise auch aufgeklebte Gummimatten,
eine Art Anti-Radar-Beschichtung die sich aber als nicht haltbar erwies und abblätterte.
Weiter war es Ziel der
Versuche, das Radarecho der Hecksee zu minimieren.
Dafür wurde an beiden S-Booten
ein Versuchsheck in Form eines Schwalbenschwanzes montiert
um so die Hecksee bei hohen Fahrstufen niedrig zuhalten (siehe
Bild Links).
In Verbindung mit verschieden geformten
Propellern brachte diese Heckform des Bootes aber keine
Minimierung der Radarechos der Hecksee mit sich, so kehrte man
wieder zur bekannten Heckform zurück.
unteres Bild: Pelikan mit kleinem Mastaufbau
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Schnellboot P6086 Pelikan mit dem
Schwalbenschwanzheck bei der Erprobung vor Sylt 1962
oberes Bild
wurde von Herrn Admiral a.D. Hans Frank zur Verfügung
gestellt, Quelle :siehe unten * |
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| Tradition
des Schnellbootes S53 Pelikan |
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| SM
Torpedoboot S 53 |
Kaiserliche Marine |
| Stapellauf
18.01.1890 in Dienst am 25.09.1890, 152 Tonnen, Geschwindigkeit
21,5 Knoten, Besatzung 16 Mann, Bewaffnung 1x5cm, 3 Torpedorohre
35cm,am 11.11.1910 umbenannt T 53, Minensuchboot,
Verbleib: außer Dienst 26.10.1920. Bild vom S 53 siehe Link
unten. |
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| SMS
Pelikan
Minenschiff |
Kaiserliche Marine |
| Stapellauf
29.07.1890, in Dienst 15.10.1891 - außer Dienst 15.11.1920, 2424
Tonnen, Geschwindigkeit 15 Knoten, Besatzung 200 Mann. Verbleib:
Am 15.11.1920 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und am
08.04.1921 verkauft und in Hamburg abgewrackt. Bild vom
Minenschiff Pelikan siehe Link unten. |
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| SM
Torpedoboot S 53
T3 Führerboot Flandern |
Kaiserliche Marine |
| Stapellauf
18.09.1915 in Dienst am 17.12.1915, 1170 Tonnen, Geschwindigkeit
35,1 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später
3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen, Teilnahme
Skagerrakschlacht 31.5./1.6.1916,Verbleib:
Ab 22.11.1918 in Scapa Flow, am 21.06.1919 selbst versenkt, im
Jahre 1927 abgebrochen. Bild vom S 53 siehe Link unten. |
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| Pelikan
Minenversuchsboot |
Kaiserliche Marine
Kriegsmarine |
| Stapellauf
06.05.1916, in Dienst am 24.05.1916 , 668 Tonnen, Geschwindigkeit
16 Knoten, Verbleib: 1917 MS-Flottille, später in der Reichmarine
eingesetzt, ab 11.03.1929 Minenversuchsboot. Ab 1940 als M528
eingesetzt. 1945 den USA als Kriegsbeute zugesprochen und danach
abgewrackt. Bild vom Pelikan siehe Link unten. |

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| Schnellboot
S 53 |
Kriegsmarine |
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Bild 3:Schnellboot
T53
im Dock (im Krieg wurde aus S ein T)
Stapellauf 1941 in Dienst am
06.09.1941, 112 Tonnen, Geschwindigkeit 41 Knoten, Besatzung
24(+2) Mann, Bewaffnung 1x2cm, 2 Torpedorohre 53,3cm, 8 MG´s.Verbleib:
Verlust
des Schnellbootes S53 2. S-Flottille in der Nacht vom 19./20.2.42
Acht S-Boote der 2. S-Flottille kamen
von einem Minen-Unternehmen vor der englischen Ost-Küste zurück
und wurden dabei von ML 185, ML 224, MGB 329, MGB 319 und dem
Zerstörer Holderness angegriffen. Später kamen auch noch die
Zerstörer Mendip und Pytchley aus der Nahsicherung des Geleits FS
29 dazu.
Während dieses Gefechts kollidierten S 39 und S 53. Während S 39
mit einer vollgelaufenen Abteilung IV und aufgerissener Seite den
Heimathafen ansteuern konnte, blieb S 53 zurück.
Einige Zeit später stieß der Zerstörer Holderness auf das Boot
und wollte ein Enterkommando übersetzen. Genau in diesem
Augenblick zündete der Kommandant, Obltl.z.S. Block der
Kommandant S53, die Sprengpatronen zur Selbstversenkung und ging
mit dem Boot auf 52°28'N/02°55'O unter. 18 Kameraden wurden von
den Briten gerettet, acht Kameraden blieben auf See.
Kpt.z.S. Bütow (Führer der Torpedoboote) bemerkte nach diesem
Einsatz, dass die britischen Zerstörer-Kommandanten ihr Geschäft
bestens verstünden und dass daher nur den besten und erfahrensten
Offizieren die Führung von S-Booten übertragen werden sollten.
Es wäre am besten, wenn diese Leute vorher eine umfassende
Ausbildung auf Zerstörern und Torpedobooten durchlaufen sollten,
was z.Zt. aber nicht möglich sei.
Seiner Auffassung nach war der Verlust von S 53 auf den schwachen
Charakter des Kommandanten zurückzuführen.
Kpt.z.S. Bütow wies aber auch darauf hin, daß die S-Boote stets
vom britischen Radar erfasst würden und bei fehlender eigenen
Aufklärung oft ins Blaue vorstoßen würden. Bild vom S 53 siehe
Link unten.
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Die Tradition des Namens Pelikan
wurde durch die Schnellboote P6086 Pelikan Klasse 140 und
P6153 S53 Pelikan Klasse 148 fortgeführt.
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Bundesmarine
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Quellen: Haberland original Bild 1 von Bord
P6086 Pelikan mit Widmung,Wappen Sammlung U.Haberland und gezeichnet
F.Haberland. Foto 2: PIZ Marine ,Hendrik Killi: Die Schnellboote der
Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg,
Berlin,Bonn,5.SG-Geschwaderinformationen, Bild 3: Archiv Förderverein
Museums-Schnellboot, (c) Bild oben und Informationen aus Chronik
5.Schnellbootgeschwader, Erlaubnis zur Veröffentlichung
von: Konteradmiral Lange, Kommandeur 5.SG von 1995 - 1996
Stellv. Inspekteur der Marine (Stand 05.2010) , *Freundeskreis-Schnellboote-Korvetten.
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