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 Zeitungsbericht Rheingauer Jugend auf hoher See - Wiesbadener Tageblatt 26.06.1964
 Zeitungsbericht Ein Besuch auf dem S-Boot Storch Wiesbadener Tageblatt 26.06.1964    I.
 Zeitungsbericht Ein Besuch auf dem S-Boot Storch Wiesbadener Tageblatt 26.06.1964   II.
 Zeitungsbericht 10.10 Uhr Kurs auf ostzonalen Minensucher Rheingau Kurier 26.06.1964
 Zeitungsbericht Blaue Jungs zu Gast in Rüdesheim Rheingau Kurier 14.12.1964

 Schnellboot P6085 Storch
 

Schnellboot Storch beim einer 40mm Gefechtsübung

Schnellboot Storch kreuzt das Kielwasser
Bildquelle: Freundeskreis-Schnellboote-Korvetten
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Schnellboot P6085 Storch                                                          


Bordstempel 

 

        

                                  Rollenkarte Stb-Wache                                     Letzter Kommandant Kpt.Rips       



 Daten 
 
Informatives Kommandanten
Taufe: 16.11.1959
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Erika Kammhuber
Taufredner: GLt. Kammhuber (Insp. Luftwaffe)
Indienststellung: 12.03.1960
Kennung: P 6085
Rufzeichen: DBTO
Patenstadt: Rüdesheim (1960)
Außer Dienst: 29.03.1974
Verbleib: Abgabe an Türkei, dort als Tufan i.D.
Klasse: 140-Jaguar
OltzS Rossmann 03.60 - 05.60
Kptlt. Ehrhardt, D. 05.60 - 06.62
Kptlt. Liebig, G. 07.62 - 08.62 
Kptlt. Sehringer 08.62 - 09.62
OltzS Groothuis 10.62 - 09.64
OltzS Profe-Bracht 10.64 - 09.67
OltzS Housselle 10.67 - 03.69
OltzS Lietzau 04.69 - 06.71
OltzS Lucke 07.71 - 03.73
Kptlt. Rips 04.73 - 03.74
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Mit der Außerdienststellung am 29.03.1974 wurde der Storch ausgesondert und im Rahmen der Nato-Hilfe  am 20.06.1975 an die Türkei abgegeben, nachdem er am 18.06.1975 unter neuen Namen Tufan (P 331) in Dienst gestellt wurde.

Tradition des Schnellbootes Storch

SM Torpedoboot S 52                   Kaiserliche Marine
Stapellauf 20.12.1889 in Dienst am 18.09.1890, 152 Tonnen, Geschwindigkeit 21,5 Knoten, Besatzung 16 Mann, Bewaffnung 1x5cm, 3 Torpedorohre 35cm, am 11.11.1910 umbenannt T 52, Minensuchboot. Verbleib: Am 08.08.1915 in der Ostsee nach Minentreffer auf Position 57'42'Nord/21'51Ost gesunken (zus. mit T 58)    
 
SM Torpedoboot S 52     Kaiserliche Marine
Stapellauf 12.06.1915 in Dienst am 28.09.1915, 1174 Tonnen, Geschwindigkeit 36,6 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später 3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen,Teilnahme Skagerrakschlacht 31.5./1.6.1916, Verbleib: Ab 22.11.1918 in Scapa Flow, am 21.06.1919 selbst versenkt, im Jahre 1924 abgebrochen.    

 

Schnellboot S 52     Kriegsmarine

Stapellauf 1941 in Dienst am 22.08.1941, 112 Tonnen, Geschwindigkeit 41 Knoten, Besatzung 24 Mann, Bewaffnung 1x2cm, 2 Torpedorohre 53,3cm, 8 MG´s. Ab Sommer 1941 in der 4. S-Flottille. 

Versenkt am 7.9.41 den norw. Frachter Eikshaug (1436 BRT), am 24.11.41 den niederl. Frachter Groenlo (1984 BRT) und am 28.11.41 den brit. Frachter Empire Newcomen (2840 BRT). Ab 1942 bei der 1. S-Fltl im Schwarzen Meer. Erfolgreiche Angriffe im März 1943 auf sowj. Kleinfahrzeuge bei Myschako. Am 5./6.10.43 zusammen mit S 45 und S 51 erfolgloser Angriff auf 3 sowj Zerstörer, die später von Stukas versenkt werden. Verbleib: Nach Einsatz im Schwarzem Meer am 20.08.1944 durch Treffer sowjetischer Fliegerbomben auf Position 44''10'Nord/28''41'Ost bei Konstanza gesunken.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tradition des Namens Storch wurde durch die Schnellboote P6085 Storch Klasse 140 und P6152 S52 Storch Klasse 148 fortgeführt.


    Bundesmarine
   

Quellen:Bundesarchiv, Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg, Berlin, Bonn, 5.SG-Geschwaderinformationen. Bild P6085: Lutz M. Heyse, Bild T52 :Archiv Förderverein Museums-Schnellboot,Quelle: (c) Bild oben und Informationen aus  Chronik 5.Schnellbootgeschwader, Erlaubnis zur Veröffentlichung von:  Konteradmiral Lange, Kommandeur 5.SG  von 1995  - 1996 Stellv. Inspekteur der Marine (Stand 05.2010) , Freundeskreis-Schnellboote-Korvetten.

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