Homepage der Kameradschaft des ehemaligen 5.Schnellbootgeschwader                                                                                                                     letzte Aktualisierung :  06. Februar 2012 .
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 Schnellboot P6083 Kranich
 
 


 Daten 
 
Interessantes Kommandanten 
15.08.1959 Stapellauf bei der Fr. Lürssenwerft, Lemwerder
19.12.1959 Indienststellung und Unterstellung 5. SGschw., Neustadt/Holst.
01.03.1968 Verlegung nach Olpenitz als neuem Heimathafen
13.08.1970 Übernahme der Patenschaft durch die Stadt Hiltrup/Westf.
07.12.1971 Unterstellung 3. SGschw., Flensburg
02.11.1973 Außerdienststellung und Aussonderung
21.05.1974 An das Deutsche Schifffahrtsmuseum verliehen
06.07.2006 Boot durch VEBEG zum Verkauf ausgeschrieben
07.03.2007 Verkauf an Abwrackwerft wird bekannt
11.02.2008 Schlepp nach Dänemark
25.03.2008 Beginn des Abbruchs
12.1959 06.1962 KptLt Wolfram
07.1962 09.1963 OLt zS Strebe
10.1963 09.1964 OLt zS von Hößlin
10.1964 03.1967 OLt zS Hage
04.1967 10.1967 OLt zS Kestner
11.1967 09.1970 KptLt Scheuch
10.1970 12.1971 KptLt Pohlmann
12.1971 10.1972 KptLt Kurth
10.1972 11.1973 OLt zS Thomsen
 

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Das ehemalige Schnellboot "Kranich" - P 6083 - des 5. Schnellbootgeschwaders lag zuletzt in äußerst schlechtem
Zustand im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven . Das Boot ist inzwischen über die VEBEG an einen
dänischen Abwrackbetrieb verkauft worden und hat am 11.02.2008 seine letzte Fahrt nach Frederikshavn/ Dänemark
durchgeführt. Dort wurde es abgebrochen.

Tradition des Schnellbootes Kranich
SM Torpedoboot S 60                   Kaiserliche Marine
Stapellauf 26.03.1892 in Dienst am 11.07.1892 - außer Dienst 26.10.1920, am 14.9.1914 umbenannt T 60, Minensuchboot. 152 Tonnen, Geschwindigkeit 20,2 Knoten, Besatzung 16 Mann, Bewaffnung 1x5cm, 3 Torpedorohre 35cm    
SM Torpedoboot S 60     Kaiserliche Marine
Stapellauf 03.04.1916 in Dienst am 15.08.1916, 1170 Tonnen, Geschwindigkeit 35,1 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später 3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen, Verbleib: Ab 22.11.1918 in Scapa Flow, am 21.06.1919 japanische Kriegsbeute, im Jahre 1920 abgebrochen.    
Schnellboot S 60     Kriegsmarine
Stapellauf 1940 in Dienst am 20.12.1940, 102 Tonnen, Geschwindigkeit 39 Knoten, Besatzung 24 Mann, Verbleib: Nach Einsatz im Mittelmeer im Gefecht mit britischen MGB´s Strandung am 10.1.1945 an der Westküste von Unije (Adria) zusammen mit S 33 und S 58, am 17.1.45 selbst versenkt auf Position 44'37'Nord/14'19' Ost

3. S-Fltl., ab Sommer 1941 in der Ostsee, versenkt am 22.6.41 zusammen mit S 59 den lett. Dampfer Gaisma (3077 BRT), am 24.6. zusammen mit S 35 das sowj. Unterseeboot S-3 und am 26./27.6.1941 zusammen mit S 59 das sowj. Unterseeboot S-10. Ab Dezember 1941 im Mittelmeer. Am 14.6.42 zusammen mit S 54, S 55, S 56, S 58 und S 59 Angriff auf den brit. Malta-Konvoi VIGOROUS. 

   

 

 

 

 

Die Tradition des Namens Kranich wurde durch die Schnellboote P6083 Kranich Klasse 140 und P6160 S60 Kranich Klasse 148 fortgeführt.


    Bundesmarine
   

Quellen:Bundesarchiv, Foto: Scheuch ,Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg,Berlin Bonn , Festschriften 5.SGeschwader.Bild 2,3,4, Kolb , Bild 5 :Archiv Förderverein Museums-Schnellboot,

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