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 Schnellboot P6082 Weihe
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Schnellboot Weihe bei Nachtfahrt


    

P 6082 Weihe 



 Daten 
 
Interessantes
Taufe: 20.06.1959
Bauwerft: Lürssen
Taufpatin: Frau Ursula Erdmann 
Taufredner: KzS Erdmann
Indienststellung: 28.10.1959
Kennung: P 6082
Rufzeichen: DBSX
Patenstadt: Aschaffenburg (1968)
Außer Dienst: 05.07.1972
Verbleib: Als Zielschiff nach Frankreich
Klasse: 140-Jaguar

Kommandanten

KKpt. Benzino 10.59 - 09.61
KKpt. Rieve, H-O. 10.61 - 12.61
KKpt. Dobenecker 12.61 - 02.62
OltzS Sievert 02.62 - 03.64
OltzS Meyer, A. 04.64 - 03.66
OltzS Ulbricht 04.66 - 09.68
OltzS Matthiessen 10.86 - 09.71
OltzS Cordes 10.71 (ab Wechsel Kdt. Tiger)
Kptlt. Jacobs, D.

 

11.71 - 07.72 (vorher Kdt. Tiger)

 

 

Als erstes Boot für das 5.Schnellbootgeschwader stellte Weihe am 28.10.1959 in Dienst. Das Boot kollidierte 1970
mit ihrem Schwesterboot Reiher. Am 09.11.1971 wurde sie dem 3. Schnellbootgeschwader überstellt wo sie am
06.07.1972 außer Dienst gestellt und ausgesondert wurde. Im Schlepp des Bergungsschleppers Helgoland ging
Weihe am 01.10.1973 als Zielschiff nach Frankreich.


Tradition des Schnellbootes Weihe
SM Torpedoboot S 57 Kaiserliche Marine
Stapellauf 09.06.1890 in Dienst am 24.10.1890, 152 Tonnen, Geschwindigkeit 21,5 Knoten, Besatzung 16 Mann, am 11.11.1910 umbenannt T 57, Minensuchboot, Verbleib: Am 05.04.1915 nach Minentreffer auf Position 55'43'Nord/20'34Ost gesunken   
SM Torpedoboot S 57    Kaiserliche Marine
Stapellauf 08.01.1916 in Dienst am 05.05.1916, 1170 Tonnen, Geschwindigkeit 35,1 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später 3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen, Verbleib: Gesunken nach Minentreffer am 10.11.1916 im Finnenbusen in der Ostsee auf Position 59'21'Nord/22'29Ost.    
Schnellboot S 57     Kriegsmarine
Stapellauf 10.08.1940 in Dienst am 30.09.1940, 102 Tonnen, Geschwindigkeit 39 Knoten, Besatzung 24 Mann, 

Immer in der 3. SFltl. 1940 Nordsee/Kanal. am 23./24.12. zusammen mit S 54, S 56, S 58 und S 59 Angriff auf brit. Schiffe in der Themsemündung. Im Sommer 1941 in der Ostsee; versenkt am 28.7. zusammen mit S 54, S 55, S 58 und S 59 den sowj. Eisbrecher Lachplesis im Artilleriegefecht. Ab Dezember 1941 im Mittelmeer; Versenkt am 4.6.42 bei Tobruk den brit. U-Jäger Cocker. 

Verbleib: Nach Einsatz im Mittelmeer im Gefecht mit britischen MGB´s bei Dubrovnik-Korcula (Adria) am 19.08.1944 gesunken.

   

 

 

 

 

Die Tradition des Namens Weihe wurde durch die Schnellboote P6082 Weihe Klasse 140 und P6157 S57 Weihe Klasse 148 fortgeführt.


    Bundesmarine
   
 

Quellen:Bundesarchiv, Bild Haberland, Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg, Berlin, Bonn, 5.SG-Geschwaderinformationen. Bild 2: Archiv Förderverein Museums-Schnellboot,

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