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P6058 Iltis |
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gibt es hier vom 5.SG
| Daten |
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Interessantes
Als einziges Boot war Iltis vorübergehend
mit 2 - 20 mm Kanonen ausgestattet.
Am 24.11.1971 wechselte "Iltis" vom 3.SG
zum 5. Schnellbootgeschwader.

P6058 Iltis mit 2 20mm Kanonen Bildquelle: Freundeskreis-Schnellboote-Korvetten
Nach Außerdienststellung fuhr
der Iltis noch eine Zeitlang für die Erprobungsstelle 71 bevor
das S-Boot als Materialreserve in die Türkei ging.
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| Daten |
Kommandanten |
| Taufe:
| 15.08.1957 |
| Bauwerft:
| Lürssen |
| Taufpatin:
| Frau
Gesche Jacobsen |
| Taufredner:
| KzS a.D.
Moritz Schmidt |
| Indienststellung:
| 17.12.1957 |
| Kennung:
| P 6058 |
| Rufzeichen:
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| Patenstadt:
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| Außer
Dienst:
| 31.01.1975 |
| Verbleib:
| Abgabe an
die Türkei, dort nicht mehr i.D. |
| Klasse:
| 140 Jaguar |
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Kptlt. Rudolph, P.
| 12.57 -
09.61 |
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OltzS v. Wangenheim, L.
| 10.61 -
09.63 |
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LtzS Plessmann, W.
| 10.63 -
09.64 |
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OltzS Meyer-Sach
| 10.64 -
09.65 |
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LtzS Cassens
| 10.65 -
12.66 |
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Kptlt. Schulz, H.
| 01.67 -
09.69 |
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OltzS Fechtmann
| 10.69 -
03.71 |
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OltzS Feldhoff, H-D.
| 04.71 -
11.71 (ab Wechsel Kdt. Pinguin) |
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OltzS Braun, B.
| 11.71 -
09.73 (vorher Kdt. Pinguin) |
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Kptlt. Robbers
| 10.73 -
01.75 |
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| Tradition
des Schnellbootes Iltis |
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| Kanonenboot
Iltis
1878 - 1896 |
Kaiserliche
Marine |
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Kanonenboot SMS Iltis
Einsatz in Ostasien, nur
unterbrochen durch eine Werftliegezeit in der Heimat. In der
Nacht 23./24.07.1896 beim Kap Schantung (China) gestrandet und
gesunken.
Die
Iltis lief am 18. September 1878 auf der Kaiserlichen Werft in
Danzig vom Stapel. Sie wurde dem Ostasiengeschwader zugeteilt
und versah im pazifischen Raum, insbesondere in den deutschen
Inselkolonien, Stationsdienst. Das Schiff ging am 23. Juli 1896
in einem Taifun in der Nähe dem Kap Shandong (Kap Shantung) bei
Qingdao (Tsingtau) durch Strandung verloren. Drei Mann konnten
sich an Land retten, 11 Überlebende wurden zwei Tage später
vom Wrack geborgen. 71 Mann kamen ums Leben.
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Iltis
Denkmal in Shanghai
Tsingtau Friedhof Besatzung SMS Iltis, Grab Kapitän Braun
Der
Berliner Bildhauer August Kraus schuf ein Ehrenmal für die
ertrunkene Besatzung, das noch 1898 in Shanghai aufgestellt und
eingeweiht wurde.
Die
Schiffsglocke ist heute im Wehrgeschichtlichen Museum in Rastatt
ausgestellt.

Die
kaiserliche Marine nannte ein im selben Jahr 1898 vom Stapel
laufendes neues Kanonenboot wiederum SMS Iltis.
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| Kanonenboot
Iltis
1898 - 1914 |
Kaiserliche
Marine |
| Einsatz
ununterbrochen in Ostasien. Nach der Einnahme des Taku Forts
(Boxeraufstand) erhielt Iltis die Genehmigung, den dem
Kommandanten (Korvettenkapitän Lans) verliehenen
Orden Pour le Mérite ebenfalls zu führen. (siehe Aufnäher
links)
Fahrunklar übernahm ein Teil der
Besatzung nach Kriegsausbruch den Hilfskreuzer Cormoran. Iltis
wurde in der Bucht vor Tsingtau in der Nacht 28./29.09.1914
zusammen mit den Kanonenbooten Luchs und Cormoran selbst
versenkt.
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| Torpedoboot
Iltis
1928 - 1942 |
Kriegsmarine |
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Einsatz während des
spanischen Bürgerkrieges, in der Nordsee, dem Kanal und der
Biscaya. ... Am 30.1.1940 geht das deutsche
Unterseeboot U 15 durch eine Kollision mit Iltis verloren.
Danach zahlreiche Minenlegeunternehmungen. Im Februar 1942 Teil
der Sicherung beim Kanaldurchbruch der Schlachtkreuzer
Scharnhorst und Gneisenau und des Schweren Kreuzers Prinz Eugen
(Unternehmen Cerberus) und im März 1942 Teil der Sicherung beim
Durchbruch des Hilfskreuzers Michel zum Atlantik.
Am 13.05.1942 bei der Sicherung des Durchbruchs
des Hilfskreuzers Stier im Kanal nach Torpedotreffer britischer
Schnellboote gesunken. Der größte Teil der Besatzung, 115
Mann, geht mit dem schnell sinkenden Boot unter.
Torpedoboot Iltis

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| Die
Tradition des Namens Iltis wurde durch die Schnellboote P6058
Iltis der Klasse 140 und P6142 S42 Iltis der Klasse 148 fortgeführt |
Bundesmarine
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Quellen: Bundesarchiv, Beständeübersicht
im Bundesarchiv, Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag
Mittler & Sohn, Hamburg, Berlin, Bilder: Archiv Förderverein
Museums-Schnellboot,
Haberland Torpedoboot Iltis Postkarte, Dr. Alexander Jordan Direktor
Wehrgeschichtliches Museum Rastatt Bilder der Glocke und der Vitrine
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