|
Durch Aufstellungsbefehl Nr. 123 der Marine vom 3. März 1964 wurde zum
1. April 1964 das Marinestützpunktkommando Olpenitz aufgestellt. Das
Kommando lag zunächst in Flensburg-Mürwik und verlegte am 1. Oktober 1964 nach
Olpenitz.
„Porto Sando“ tauften die ersten Marine-Siedler ihren windigen Außenposten
ganz oben im Nordosten der damals noch kleineren Bundesrepublik. 1964 war das
und der Marinestützpunkt Olpenitz hat nicht viel mehr zu bieten als Kais,
Backsteingebäude und Matsch. Fünf Jahre lang war gebaggert worden, um diesen
Marinehafen anzulegen.
Seine Arbeitsfähigkeit wurde zum 1. Januar 1969 festgestellt. Mit Wirkung
vom
1. Oktober 2001 fand der Unterstellungswechsel vom Marineabschnittskommando
Nord unter das Marineamt statt (Organisations-Änderungsweisung Nr. 1/01 der
Marine für den Aufstellungsbefehl Nr. 123 der Marine vom 7. Mai 2001).
Die im Jahr 2000 begonnenen Reformen der Bundeswehr setzten auch für die
Marine neue Streitkräfteumfänge fest. Demzufolge sollten nur noch die beiden
Geschwader mit den großen Booten der Albatros- und Gepard Klasse bis zum
Eintreffen der neuen Korvetten in Dienst bleiben. Das bedeutete weitere Außerdienststellungen.
|