Homepage der Kameradschaft des ehemaligen 5.Schnellbootgeschwader                                                                                                                     letzte Aktualisierung : 
 
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 Räume der Militärgeschichtliche Sammlung des 7. Schnellbootgeschwaders
 was ist noch vorhanden: Unsere Geschwaderfahne, Wappen Namenschilder Glocken von Bord
 Schreiben Befehlshaber der Flotte, Urkunde 40 Jahre 5.Schnellbootgeschwader vom 24.09.1999
 Beschreibung und Entstehung des Wappen 5.Schnellbootgeschwader
 Entstehung unseres Geschwader Motto    Hoch die Fahrt
 Grußwort Bürgermeister der Stadt Kappeln aus dem Jahr 2010 an die Ehemaligen des 5.SG

 Geschichte 5.S-Geschwader 

 

Die Aufgaben

Operationen in Küstengewässern und Randmeeren erfordern kleinere und bewegliche Einheiten. Dafür eignen sich die Schnellboote der Marine mit ihren Flugkörpern, Torpedos, Minen und Geschützen sowie modernsten Führungssystemen.

 

Das Geschwader Wappen

Der Lübsche Adler in der Hälfte des Geschwaderwappens nimmt Bezug auf den Stationierungsort Neustadt/Holst. in der Lübecker Bucht . Die andere Hälfte des Wappens zeigt das  rote, achtspitzige Kreuz des Templerordens auf weißem Grund, es weist auf Tapferkeit und ritterliche Tugenden hin

     Wir gedenken den im Dienst ums Leben gekommenen Kameraden

 

 

Die Geschichte des 5.Schnellbootgeschwader

Mit Aufstellungsbefehl Nr. 94 der Marine vom 16. September 1959 wurde am 1. Oktober 1959 in Neustadt in Holstein das 5. Schnellbootgeschwader aufgestellt. 

Ab 1. Februar 1968 verlegte der Verband nach Olpenitz. Ihm gehörten zehn Boote der Klasse 140 sowie der Tender MAIN an. Der Tender verließ am 26. November 1993 den Heimathafen, um durch einen neuen Tender der Klasse 404 ersetzt zu werden, er versorgte die Boote mit Kraftstoff, Wasser, Lebensmitteln und Munition. Ende 1961 wurde das Geschwader der NATO unterstellt. Der Routinedienst des 5. Schnellbootgeschwaders bestand aus Einzel- und Verbandsausbildung, Teilnahme an nationalen und NATO-Manövern sowie an Auslandsreisen und planmäßigen Werftaufenthalten. Während der Auslandsreisen wurden Häfen in Belgien, Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Schweden und Spanien angelaufen. 

Zuvor wurden die Boote WEIHE, PINGUIN, REIHER und KRANICH an das 3. Schnellbootgeschwader in Flensburg abgegeben. Zum Ausgleich erhielt das 5. Schnellbootgeschwader die Boote TIGER, ILTIS, WOLF und LÖWE vom 3. Geschwader. 

Am 1. November 1971 gab es mit der Umstellung auf die neuen Schnellboote der Klasse 148 einen wesentlichen Einschnitt in der Geschwadergeschichte. 

Als erste Träger von Lenkflugkörpern (LFK) liefen zwischen 1973 und 1975 die Boote der TIGER-Klasse (KI.148) mit dem Flugkörper Typ MM 38 EXOCET als Hauptbewaffnung für das 3. und 5.SGschw zu. Moderne Ortungs- und Feuerleitanlagen sowie eine effektivere Flugabwehr mit dem 76mm-Geschütz OTO MELARA ergänzten die Ausrüstung dieser Einheiten.

Der Ankauf von zwanzig Booten des Typs LA COMBATTANTE II und die Verteilung von jeweils zehn Booten auf die Geschwader 3 und 5 sowie die Einführung des Flugkörper-Waffensystems wurde bereits oben beschrieben. Wegen einer schweren Kollision zwischen den Booten DOMMEL und ELSTER wurde die DOMMEL bereits am 22. März 1974 als erstes Boot im 5. Schnellbootgeschwader außer Dienst gestellt. Mit dem Boot LÖWE verließ am 25. April 1975 das letzte Boot der Klasse 140 das Geschwader.

Der Zulauf der Boote des neuen Typs 148 begann am 12. Juni 1974 mit der Indienststellung von S 51. 1982 begann die Umrüstung auf das rechnergestützte Führungssystem Palis (Pro Audio and Lighting Internet Sales / PassivAktivLinkSystem). Ab 1990 erhielten alle Einheiten die neue Feuerleitanlage Castor, welche die Geräteversion Pollux ablöste. Außerdem wurde das neue, leistungsfähigere See- und Luftraumüberwachungsradar Trition G eingebaut. Mit dem Aufstellungsbefehl Nr. 221 der Marine vom 9. April 1990 wurde zum 1. Juli 1990 die Einrichtung einer Systemunterstützungsgruppe als selbständige Einheit des 5. Schnellbootgeschwaders befohlen, die mit Wirkung vom 31. Dezember 2002 außer Dienst gestellt wurde (Organisations-Änderungsweisung Nr. 1/02 -Marine- vom 4. März 2002). Das Geschwader wurde im Dezember 2002 aufgelöst.

 

  Kommandeure 5. Schnellbootgeschwader

 


Konteradmiral Lange, H.
Kommandeur 5.SG  von 1995  - 1996

 

Stellvertreter des Inspekteurs der Marine Stand 10.2009
.

Fregattenkapitän Kähler, M. 1997 - 1999


Fregattenkapitän Schroeter, H. von 1999 - 2000


Kapitän z.S.Lennart Steen
2001   -  2002

* mit der Aufstellung beauftragt


 Quellenangabe 
 
Bundesarchiv. Festschriften 5SG 20 -30 - 35 Jahre, Wachhäuschen Pier 5.SG, Bild 148er: P.M.Sündermann. PIZ Marine, Kapitän z.S.Lennart Steen, Wappen 5.SG originales Bootswappen 148ger Sammlung Haberland,

 
                                                                                                                        .:  :. 
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